Warum eine HD-Webcam inzwischen die bessere Wahl ist
Webcams existieren zwar bereits seit geraumer Zeit, doch die technischen Möglichkeiten haben inzwischen Geräte hervorgebracht, die mit denen von vor einigen Jahren bereits nicht mehr viel gemeinsam haben. Mit einer HD-Webcam kann der Benutzer gestochen scharfe Bilder und Videos aufnehmen und diese mit seinen Freunden auf der ganzen Welt sofort und ohne Zeitverzögerung teilen – und das zu einem äußerst vertretbaren Preis.
Wieso eine HD-Webcam?
Ältere Webcams übermitteln verrauschte Bilder bei einer problematischen Anzahl von Bildern pro Sekunde. Eine HD-Webcam übermittelt Videos in Echtzeit in einer Auflösung von 1.280 * 720 Pixeln, was dem bekannten 720p-Standard entspricht, den die meisten Menschen etwa von HD-Ready-fähigen Fernsehgeräten her kennen. Ein Bild in dieser Auflösung erscheint auch auf den größten PC-Monitoren bedeutend schärfer als das von herkömmlichen Webcams. Außerdem garantiert eine Bildwiederholrate von mindestens 25 Bildern pro Sekunde eine flüssige Darstellung des Geschehens.
Neben der Anwendung einer HD-Webcam für den Chat via Instant Messengern wie Windows Live oder ICQ legen die Hersteller dieser Webcams häufig auch Software bei, die den Upload aufgenommener Videos zu Facebook und YouTube ermöglicht. Mit nur einem Mausklick kann der Benutzer einer HD-Webcam sein fertiges Video so auf seinen Account bei den sozialen Netzwerken hochladen. Aufpassen muss der Anwender hier nur bei seiner Internetverbindung. Denn ein hochauflösendes Videos nimmt natürlich bedeutend mehr Platz in Anspruch als ein übliches VGA-Video mit einer Auflösung von 640 * 480 Pixeln. Ein schneller Internetanschluss kann in Verbindung mit einer HD-Webcam daher nicht schaden.
(K)Eine Frage des Preises
Überraschenderweise ist eine HD-Webcam auch nicht bedeutend teurer als herkömmliche Modelle. Bereits im Preisbereich zwischen 30 und 40 Euro kann der potentielle Kunde HD-Webcams finden, die alle Anforderungen eines Ottonormalverbrauchers erfüllen. Darüber hinaus können Sie gegenüber den kleineren Kameras mit zusätzlichen Funktionen – etwa 360°-Schwenks oder mitgelieferte Software für die Bildbearbeitung – aufwarten.
Wer wirklich das Nonplusultra unter den Webcams sucht, kann natürlich auch noch bedeutend mehr ausgeben. Mit einer HD-Webcam, die auch Full HD und somit eine Auflösung von 1.920 * 1.080 Pixeln unterstützt, können Schnappschüsse mit bis zu zehn Megapixeln entstehen. Auch Videos, die beinahe Blu-ray-Qualität liefern, sind mit diesen Webcams kein Problem.
Kein Grund für normale Webcams
Angesichts all dieser Vorteile macht es inzwischen kaum noch einen Sinn, eine Webcam zu kaufen, die kein HD unterstützt. Das letzte Argument für die älteren Webcams, nämlich der Preis, gilt angesichts des rapiden Preisverfalls bei den HD-Modellen ebenfalls nicht mehr. Wer also eine neue Webcam für die Kommunikation mit Freunden und Bekannten sucht, sollte lieber gleich zu einer HD-Webcam greifen. Die hohe Zukunftssicherheit dieser Modelle garantiert darüber hinaus, dass die Hersteller auch in den kommenden Monaten und Jahren noch Treiber für die entsprechenden Geräte veröffentlichen werden – ganz im Gegensatz zu Non-HD-Webcams. Die Zeiten dieser Geräte scheinen endgültig gezählt.